Diabetes und die Anerkennung als Schwerbehinderter

Müssen Diabetiker ständig auf ihren Blutzuckerspiegel sowie auf eine gesunde Ernährung achten und gehen sie regelmäßig vorbeugend zum Arzt, reicht dies für eine Anerkennung als Schwerbehinderter nicht aus. Denn die Lebensführung der Erkrankten ist dadurch noch nicht „erheblich beeinträchtigt“, urteilte am Donnerstag, 25.10.2012, das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel (AZ: B 9 SB 2/12 R). Es bekräftigte damit seine bisherige Rechtsprechung vom 02.12.2010 (AZ: B 9 SB 3/09 R).

Damit ein Diabetiker als Schwerbehinderter anerkannt und einen dafür notwendigen Grad der Behinderung (GdB) von 50 zugesprochen bekommt, müssten drei Kriterien erfüllt sein. So müsse der Zuckerkranke sich viermal täglich Insulin spritzen. Man dürfe aber „nicht zu penibel sein“, wenn diese Grenze gelegentlich unterschritten wird, betonte das BSG.

Außerdem müsse es erforderlich sein, dass der Kranke seine Insulindosis immer neu anpassen muss ...

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