BSG: Voraussetzung für Höhe des GdB bei Diabetes mellitus

In einem Revisionsverfahren gegen das Land Sachsen-Anhalt hat sich das Bundessozialgericht mit der Frage der Bemssung des Grades der Behinderung (GdB) bei Diabetes mellitus befasst und gestern entschieden.

Bei der 1954 geborenen Klägerin war wegen eines Diabetes mellitus ein GdB von 40 anerkannt worden, der nach ihrer Aufassung nicht hoch genug angesetzt wurde. Das daraufhin von der Klägerin angerufene SG hat das beklagte Land verurteilt, einen GdB von 50 festzustellen.

Auf die Berufung des beklagten Landes Sachsen-Anhalt hat das LSG die Klage abgewiesen, weil die Klägerin nicht mindestens vier Insulininjektionen pro Tag setze und auch nicht ständig die Dosis anpassen müsse. Im Übrigen fehle es an erheblichen Einschnitten in der Lebensführung.

Mit ihrer vom LSG zugelassenen Revision erstrebt die Klägerin eine Wiederherstellung des erstinstanzlichen Urteils ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK