Schuld ist eh immer Mutti

Immer.

Ausnahmslos.

Fing schon bei Eva an, die Adams fristlose und ohne Rechtsweggarantie und Rechtsbehelfe erlittene zwangräumung aus dem paradies verschuldete. Weil diese Uschi, pardon: Eva raffiniert mit süssen Früchtchen lockte.

Und der Dussel, also : Adam, der eigentlich die Oberaufsicht über diese Urschel göttlichem Sonderauftrag zufolge ausüben hätte sollen, bewies schon darin gleich zum ersten Mal, von seinem Job überfordert und nicht ausreichend dafür qualifiziert zu sein. Biss in das süsse Früchtchen und den sauren Apfel. Gleich mal wohnungslos zu werden, samt Urschel, der Eva. Die hatte er dann auch noch ander apfelbissen-gefüllten Backe. Wange.Seither ist sie eh immer mehr als er an allem schuld. Sieht man schon daran, dass die Urschel eigentlich unter seiner aufsicht stand, also wohl im himmlischen Auge betrachtet als weniger erwachsen angesehen wurde. Ob nun der erste bekannte Fall einer Mundt und damit nicht vollständig selbst als rechtsfähig angesehen oder begrenzt schuldfähig vielleicht oder schlicht als sonst weniger obergescheit wie Adam – jedenfalls sollte er den direkten Vorgesetzten spielen. Versager, der Kerl. Wird beim ersten Versuch einer Anstiftung zu Missetaten windelweichschwach. Und anstatt nach den bei Roxin so hübsch nachlesbaren Regeln zur Gewichtung von tatbeiträgen von Tätern, Mittätern, mittelbaren Tätern, Anstiftern, Gehilfen, Werkzeugen mittelbarer Täter und dazu passenden Kriterien von Schwere von Tatbeiträgen und Schuld die Strafzumessung zu händeln? BATSCH. Ewig arbeiten: Adam. Ewig arbeiten und dazu unter Schmerzen Nachwuchs für die Welt auf diese bringen: Urschel, die Eva. Die lässt ihn das seither essigsauer in der Schwangerschaft büssen. Das Losjagen nach Essiggurkerl um 2 Uhr morgens ist nur eine klitzekleine petitesse der Vielfalt solcher kleiner Retourkutschen für diesen göttlichen Strafzumessungsfehler ...

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