Schneckenpresse – und die Risiken in Lebensmittelverwertungsbetrieben

Wissen Sie, was eine Schneckenpresse ist? Hat nichts mit den süssen (nein, nicht zweibeinigen, sondern anderen) Schnecken zu tun, die manche von Ihnen gern vernaschen und von denen Sie und ich gern andere auch herzhaft schnabulieren.

Oder lecker füllen. Mit Trüffel- , Champagner- oder Sherrybutter oder auch dem Klassiker der vielen möglichen Kräuterbutterschmankerl.

Schneckenpressen finden Sie zum Beispiel bei der effizienten und schonenden Gewinnung von Pflanzenöl aus verschiedenen Ölsaaten im Kaltpressverfahren. Das so gewonnene Öl zeichnet sich – anders als das im Heißpressverfahren gewonnene, raffinierte Öl – durch besonders hohe Qualität aus.

Sie finden sie daher auch in der Kette der Herstellung verschiedenster Produkte und der Gewinnung der dazu nötigen Stoffe. Bei Nahrungsmitteln, Kosmetika.

Schneckenpressen trennen u.a. auch biogene Abfälle in Flüssig- und Festanteile. Der Antrieb erfolgt zB über Hydromotor und Planetengetriebe. Der sich mitdrehende Presskegel drückt das Material mit einem voreingestellten Pressdruck durch die Siebkörbe.

Vermehrt finden Sie sie seit geraumer Zeit zur Gewinnung von Bio-Energie oder im Bereich der Verarbeitung von Biomasse. Auch solche, die in Lebensmittel(abfall)verwertungsbetrieben aus dem, was an Lebensmitteln in der Tonne landet eben wieder Gewinn zu machen versuchen mit dem, was dabei noch aus Müll gewonnen werden kann. Mit der Gewinnung der Dinge, die aus Schneckenpressen rauskommen, nachdem man oben in einem Trichter was hineingefüllt hat. Bestimmungsgemässs ist das Biomaterial.

Was Biomaterial ist? Gute Frage ...

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