Neue Nutzungsbedingungen: Jetzt liest auch Microsoft E-Mails mit

Der Oberste Gerichtshof von South Carolina hat erst kürzlich Internetkonzernen das Recht einräumt, die E-Mails ihrer Nutzer zu lesen. Das Urteil könnte zur Folge haben, dass Anbieter wie Google & Co. die Inhalte von E-Mails ihrer Nutzer nach Informationen durchsuchen und sie ohne deren Zustimmung für Werbezwecke einsetzen könnten. Wir berichteten.

Erst Google

Google hatte schon im Frühjahr seine Nutzungsbestimmungen geändert und sich selbst das Recht eingeräumt, Kundendaten über mehrere seiner Dienste hinweg auszuwerten und zu Profilen zusammenzufassen. Dies stieß vor allem bei europäischen Datenschützern auf starke Kritik. Die europäischen Datenschutzbehörden haben sich aus diesem Grund erst kürzlich mit einem Schreiben an Google gewandt.

… und jetzt auch Microsoft

Erstaunlich: unmittelbar nachdem der Oberste Gerichtshof von South Carolina den Zugriff auf E-Mails legitimiert hat, ändert auch Microsoft seine Nutzungsbestimmungen. Wie ZEIT ONLINE meldet, gilt seit dem 19. Oktober ein neuer “Vertrag über Microsoft-Dienste” für Hotmail, SkyDrive, Windows Live Messenger, Windows-Fotogalerie, Windows Movie Maker, Bing, MSN, Office.com und einige andere Onlineangebote.

Um die Angebote nutzen zu können, muss der Nutzer den Geschäftsbedingungen zustimmen und damit einer erweiterten Verarbeitung seiner Daten. Die maßgebende Regelung findet sich unter Punkt 3 ...

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