Kindesmissbrauch: Hamburger Zielfahnder spüren mutmaßlichen Sexualstraftäter in Ecuador auf

Der 52-jährige Hamburger soll sich in seiner Wohnung in Hamburg-Horn an einen 12-jährigen Jungen, den er auf einem Volksfest kennenlernte, vergangen haben. Nach einem Tipp durchsuchte die Polizei die Wohnung des Mannes und fand mehr als 30.000 Kinderpornobilder und 2.800 Videos.

Der Mann war bereits wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden und saß aus diesem Grund zwischen 2003 und 2005 im Gefängnis eine Haftstrafe ab. Bevor die Beamten den Mann jedoch diesmal festnehmen konnten, setzt er sich nach Ecuador ab. Dort spürten ihn Zielfahnder der Hamburger Polizei auf.

Die örtliche Polizei nahm ihn daraufhin fest. Nachdem der Staatspräsident von Ecuador die Auslieferung genehmigte, wurde der Mann der Hamburger Polizei überstellt. Er erwartet nun seinen Prozess im Untersuchungsgefängnis Hamburg.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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