Hauptstudium vor oder nach dem staatlichen Teil des Staatsexamens?

Ob es sich an der juristischen Fakultät der Universität zu Köln empfiehlt das Hauptstudium vor oder nach dem Staatsexamen zu absolvieren ist eine Frage, die individuell an den Bedürfnissen des einzelnen Studenten entschieden werden sollte. Im folgenden Beitrag sollen einige Vor- und Nachteile dargestellt werden, die sich bei der Planung des Studiums ergeben, je nachdem, ob das Hauptstudium hinten angestellt wird, oder vor dem staatlichen Teil des Examens absolviert wird.

Da vom JPA am OLG das bestandene Hauptstudium keine Voraussetzung für die Anmeldung zum Staatsexamen bildet, besteht seit einigen Jahren die Möglichkeit vor Abschluss des universitären Studiums bereits das Staatsexamen abzulegen. Ob diese „Lücke im System“ der Prüfungsordnung irgendwann geschlossen wird, ist derzeit zwar nicht absehbar, sollte aber mit Blick auf Vertrauensschutzgesichtspunkte nicht ohne eine Übergangsfrist möglich sein. Der offizielle Semesterplan der Universität zu Köln schlägt es jedenfalls vor, das Hauptstudium vor der staatlichen Prüfung zu absolvieren.

An der Universität zu Köln besteht das juristische Hauptstudium aus den Übungen sowie dem Schwerpunkt. Bei der Übung handelt es sich um eine Vertiefung, die in etwa den großen Scheinen anderer Prüfungsordnungen entspricht. Der Stoff knüpft an das Grundstudium in den 3 Rechtsgebieten Strafrecht, Zivilrecht und öffentliches Recht an. Es wird einiges an Grundlagen vorausgesetzt. Am Ende muss in jedem Fach eine bestandene Klausur sowie eine Hausarbeit in einem Rechtsgebiet der Wahl nachgewiesen werden. Der Schwierigkeitsgrad des Stoffes befindet sich zwischen dem Niveau des Grundstudiums und dem Niveau des Examensstoffes. Es empfiehlt sich meines Erachtens in jedem Fall diese Vorlesungen vor dem Eintritt in die Vorbereitung auf den staatlichen Teil des juristischen Staatsexamens zu behandeln. Auf der Zielgerade einer sinnvollen Vorbereitung auf das Staatsexamen bildet die Übung einen wichtigen Teil ...

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