4,9 Milliarden EUR vom Arbeitnehmer

Das reibt sich der Arbeitgeber doch die Hände? Oder holt schon mal den Tapetenkleister raus: Weil er sich mit dem Urteil nur die Wand tapezieren kann.

Der smarte und sympathische Monsieur Jérôme Kerviel hatte heute seine Rechtsmittelverhandlung. Das ist der Börsenmakler, der für die Société Générale vor etwa vier Jahren eben diesen Betrag – 4,9 Mrd. EUR – verzockt hatte. Das war so viel, dass es auffiel.

Der Spiegel berichtet, das Berufungsgericht habe ihn zu vollem Schadensersatz verurteilt. In Frankreich wie auch hierzulande ist die Frage interessant, ob der Arbeitgeber vom Hochrisikoverhalten seines Mitarbeiters gewusst hat. Handelte der auf Anweisung – oder mit Duldung – kann man ihn nicht mit einem Schadensersatzanspruch überziehen. Das Berufungsgericht glaubte ihm genau diese Behauptung aber ebenso wenig wie das Ausgangsgericht. Er habe auf eigenen Entschluss gehandelt, so das Gericht ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK