Warum Stadtwerke ein Risikomanagementsystem benötigen: Risikomanagement birgt Chancen

(c) BBH

Risikomanagementsysteme sind nicht nur vorgeschrieben, sondern helfen auch, die ökonomischen Ziele eines Unternehmens zu erreichen. Ziel des Risikomanagementsystems ist es, die negative Abweichung (Risiko) von den Unternehmenszielen zu reduzieren und gleichzeitig mögliche positive Abweichungen (Chancen) zu identifizieren und zu fördern.

Kommunale Versorgungsunternehmen und Stadtwerke stehen unter verstärktem Wettbewerbsdruck auf den Absatz- und den immer volatileren Beschaffungsmärkten, und durch die Energiewende sowie den gleichzeitig vermehrten Zubau regenerativer Energien dürfte der Druck noch weiter zunehmen. Diesem Wettbewerbsdruck wird nur standhalten können, wer nicht nur ein klar strukturiertes Absatzportfolio vorweisen kann, sondern auch strukturiert und strategisch geplant Energie beschafft. Das kann nur, wer über ein funktionierendes Risikomanagement verfügt, das Vorgaben zu Prozessen macht, zu beschaffende Produkte und Beschaffungsmärkte definiert, Limitierungen auf Basis des mit Marktpreisen bewerteten Portfolios gibt und so auch Leitplanken setzen und Handlungsempfehlungen liefern kann.

Integrierte und gelebte Risikomanagementsysteme helfen nicht nur, Risiken zu begrenzen und Chancen aufzuspüren. Sie haben auch weitere Vorteile, z. B. im Rahmen des Kreditrisiko- und Forderungsmanagements, dem Management wachsender rechtlicher und strategischer Risiken oder anderer operationeller Risiken, wie IT-Risiken und Reputationsrisiken.

Dazu kommen auch gesetzliche Anforderungen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK