Rezension Zivilrecht: Verkehrszivilrecht

Hillmann / Schneider, Das verkehrsrechtliche Mandat, Band 2: Verkehrszivilrecht, 6. Auflage, Anwaltverlag 2012 Von RA Sebastian Gutt, Helmstedt Ein bekanntes und in der Praxis erprobtes Werk erscheint in der 6. Auflage im Deutschen Anwaltverlag: Das Verkehrszivilrecht aus der Reihe „Das verkehrsrechtliche Mandat“ wurde überarbeitet. Etwas hat sich grundlegend seit der Vorauflage geändert. Gründungsautor Fleischmann ist im vergangenen Jahr leider verstorben. Hillmann/Schneider werden sein Andenken bewahren und das Werk in seinem Sinne fortführen, kündigen jedoch im Vorwort auch an, das Werk nicht nur aktualisiert, sondern auch (teilweise) neu strukturiert zu haben. Die beiden Autoren sind Verkehrsrechtler durch und durch. Sie zeichnen sich nicht ausschließlich durch einschlägige Veröffentlichungen in der verkehrsrechtlichen Literatur aus, sondern sind darüber hinaus auch in der anwaltlichen Fortbildung tätig. Der Vorteil für den Leser liegt auf der Hand: Die Autoren wissen um die Bedürfnisse der Anwaltschaft und können das Werk daher klar an diesen auslegen. Vor allem kennen die beiden Autoren aber auch aus ihrer täglichen Praxis das Regulierungsverhalten der Versicherungswirtschaft und können dem Leser wertvolle Tipps liefern, um dem Versicherer auf Augenhöhe begegnen zu können. Das Kompendium richtet sich dabei eindeutig an die Anwaltschaft, und hierbei im besonderen Maße an die Vertreter der Geschädigten. Dies wird bereits beim Lesen des Vorwortes, vor allem aber in § 1 (Beginn des Verkehrsrechtsmandates) sehr deutlich. Teilweise hat man das Gefühl, es handele sich um eine (in großen Teilen absolut berechtigte) Abrechnung mit der Assekuranz. Es wird ausführlich auf die Schadenssteuerung der Versicherer (S. 2 ff.) eingegangen, die, so die Autoren, wesentlich nur dem wirtschaftlichen Interesse des Versicherers dient und klar nachteilig für den Geschädigten ist, ohne dass er dies bemerken könnte ...Zum vollständigen Artikel


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