Inside CMS III – Von Schaumschlägern und Einheitsjuristen

Er war plötzlich weg, einfach so. Zahlreiche Mitarbeiter in unserem Stuttgarter Büro plagte schlagartig der Trennungsschmerz, denn sie vermissten ihn sehr. Assistentinnen und Anwälte, Referendare und Verwaltungsmitarbeiter, Alt und Jung, Frau und Mann, alle waren gleichermaßen betroffen. Dabei hatte die Geschichte ganz harmlos begonnen.

Es war einmal vor langer Zeit…

Zunächst war es nur ein Gerücht, das durch die Gänge und Büros waberte wie der Geruch frisch gebrühten Kaffees: „Schon gehört? Wir bekommen eine neue Kaffeemaschine!“ Gespannte Vorfreude über mehrere Wochen. Plötzlich wurde „die Neue“ offiziell per E-Mail groß angekündigt. Und „die Alte“ alsbald in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, nach – so wurde mitgeteilt – knapp 350.000 Brühvorgängen, Respekt!

Allenfalls im Stillen wurden ihr ein paar Tränen nachgeweint, war sie doch zuletzt für manchen Kollegen eher ein „siedende Milchwölkchen speiendes, zischendes Monstrum“. Spätestens nach dem ersten Blick auf die neue Maschine waren aber auch diese Tränen schnell getrocknet. Blitzblankes Metall, eine optisch stimulierende Wechselbeleuchtung – das Auge trinkt schließlich mit – und erst die Angebotspalette: Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato, Milchkaffee, Café Crème, Heiße Schokolade und – ganz neu – Chociatto, ein Traum!

Der Mensch weiß erst, was er hatte, wenn er es nicht mehr hat? – Stimmt!

Doch etwas fehlte dem neuen Gerät, das wurde schnell klar. Kleine Ursache, große Wirkung – in der Kanzlei fing es an zu brodeln ...

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