Frühchen in Deutschland – eine Risikogruppe oder nicht ausreichend geschützt?

Es ist ein Mädchen © Liz Collet

Erneut sind an einer Klinik in Deutschland gefährliche Keime in einer Frühchenstation aufgetaucht, diesmal in der Berliner Charité. Der Bericht der ARD/rbb Spezial hier.

Ein Frühgeborenes starb in der Berliner Charité an einer Blutvergiftung. Weitere sieben Kinder seien Berichten und der Stellungnahme der Sprecherin von Deutschlands größtem Universitätsklinikum, Stefanie Winde zufolge, erkrankt.Wegen des starken Befalls mit sogenannten Serratien-Keimen nehme die Charité an zwei ihrer fünf Stationen keine Frühchen mehr auf. Bereits aufgenommene Frühgeborene würden aber weiter behandelt. Die am Virchow-Klinikum der Charité entdeckten Erreger gelten – so die Sprecherin – eigentlich als weniger gefährlich als die multiresistenten Keime, an denen in Bremen mindestens drei Frühchen gestorben waren.

Die Serratien-Keime an der Charité seien nicht multiresistent, aber offenbar gut übertragbar und Antibiotika würden gut helfen. Das Frühgeborene war bereits zwischen dem 8. und 12. Oktober gestorben. Nach ersten Angaben hatte der Säugling unter weiteren schweren Erkrankungen gelitten. Todesursache war aber letztlich die Keiminfektion.

Erst in dieser Woche war die Häufung der Erkrankungen in den Frühchenstationen aufgefallen ...

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