Das PNR-Abkommen – ein Praxistest

Bereits mehrfach hatten wir über das umstrittene „Passenger-Name-Record“-Abkommen (kurz „PNR“) zwischen der Europäischen Union, den USA, Australien und Kanada sowie weiteren Drittstaaten berichtet.

Schon theoretisch betrachtet macht das ganze Verfahren wenig Sinn, doch unterzieht man das Ganze als Reisender einem Praxistest, so entbehrt es jeglicher Logik…

Der Hintergrund

Im April diesen Jahres wurde das von Datenschützern stark kritisierte Abkommen zur Weitergabe von Fluggastdaten durch das EU-Parlament abgesegnet. Gründe für die Kritik waren vor allem die verdachts- und anlasslose Datenspeicherung aber auch die Dauer der Aufbewahrung, die sage und schreibe 15 Jahre betragen soll.

Rechtfertigung für diesen aberwitzigen Sammelwahnes ist – wie immer – die Rechtssicherheit und –klarheit. Im Kampf gegen den Terrorismus ließe es sich nun mal nicht vermeiden, dass auch unschuldige Bürger mitüberwacht werden, frei nach dem Motto „Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne“.

Die übertragenen Daten

Auch wenn vielen noch bekannt sein dürfte, dass etwa der Name des Fluggastes oder Adresse, Geburtstag und Passinformationen übertragen werden, so sind es weitaus mehr Daten. Laut Übersicht von nopnr.de werden folgende Informationen weiter gegeben:

PNR (Passenger Name Record)-Buchungscode (Record Locator) Daten der Reservierung/ der Ausstellung des Flugscheins Geplante Abflugdaten Name(n) Verfügbare Vielflieger- und Bonusdaten (das heißt Gratisflugscheine, Upgrades, usw ...Zum vollständigen Artikel


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