Bahnbrechendes Urteil bestätigt Entstehung von Tumor durch Handynutzung

Ein Aufsehen erregendes Urteil hat der italienische Oberste Kassationsgerichtshof in Rom am 3. Oktober 2012 verkündet: das Gericht bestätigte, dass bei dem Kläger ein Tumor durch Handynutzung entstanden ist. Das Rechtsmittel gegen das erstinstanzliche Urteil wurde deshalb verworfen und der sechzigjährige Kläger hat Anspruch auf eine Invalidenrente.

Der Kläger Innocente Marcolini hatte über zwölf Jahre lang täglich durchschnittlich sechs Stunden mit seinem Handy telefoniert. Bei ihm wurde dann an ein gutartiger Tumor auf dem Drillingsnerv festgestellt. Dieser wurde zwar erfolgreich operiert, jedoch leidet Marcolini danach an schwere Schmerzen und einer teilweisen Gesichtslähmung. Er ist daher arbeitsunfähig geworden und verklagte die Fürsorgeanstalt Inail.

In dem Verfahren hatten mehrere ärztliche Gutachter ausgesagt, dass die übermäßige Verwendung von Mobiltelefonen das Risiko eines Trigeminus-Tumors erhöhen ...

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