Das neue Sicherheitskonzept der DFL und des DFB

Letzte Woche machte die Meldung die Runde, dass der DFB ein sogenanntes Positionspapier als Ergebnis der Sicherheitskonferenz vom 17.Juli in Berlin herausgegeben hat (abrufbar hier), zu dem sich alle Vereine am morgigen Montag bekennen sollen. Auf der Vollversammlung am 12.Dezember soll dann das neue Konzept beschlossen werden.

Hintergrund der neuen Sicherheitspolitik ist die Tatsache, dass Vereine in der Vergangenheit zwar mit Geldstrafen belegt wurden, deren Fans in den Stadien aber weiter randaliert haben. Die wichtigsten Ziele sollen hier kurz zusammengefasst werden:

Ziel 1: Bestrafung der “Fans”, nicht der Vereine

Das neue Positionspapier lässt sich schließlich im Grundgedanke in einem Satz zusammenfassen: Der Täter und nicht die Vereine sollen bestraft werden.

Ziel 2: Nur Bestrafung der Vereine, wenn sie nicht ihrer Sicherheitspflicht nachgekommen sind

Strafen gegen Klubs soll es aber nach wie vor geben, insbesondere wenn die “Pflicht zur Tatverhinderung und Tataufklärung nicht nachgekommen wird”. Außerdem soll es zu Bewährungsstrafen oder völliger Straffreiheit kommen, wenn die Vereine nachweisen können, dass Ordnungsdienst und Sicherheitstechnik auf höchsten Niveau arbeiten. Dies soll sogar von einem externen Unternehmen geprüft werden.

Ziel 3: Der Spieldelegierte soll vermitteln

Außerdem soll ein sogenannter Spieldelegierter eingeführt werden. Dieser soll als Bindungsglied zwischen den Unparteiischen, den Sicherheitsbeauftragten der Vereine und der Polizei wirken.

Ziel 4: Zweckgebundene Strafen

Daneben sollen die Geldstrafen mehr zweckgebunden verhängt werden ...

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