Was haben SIE im Ohr beim Stichwort “Autoverglaser” und “Steinschlag” ? ;-)

Ich ahne die Antwort.

Sie auch, gell? Bitte rollen Sie jetzt mit mir zusammen auch ein bisserl genervt mit den Augen. Nicht nur wegen der Werbung, die Sie ebenso wie ich jetzt sicher im Ohr haben, wie einen Wurm, der dort so tobt, dass es Ihre Nackenhaare gleich mit rebellieren lässt.

Sondern weil Rollen mit den Augen durchaus und besonders bei der Arbeit am Screen für Schreibtischtäter augenärztlich empfohlen wird. ….

[ Sie glauben mir aber auch alles, gell? ....Wenn Sie nur auch auf alles hören würden, was ich Ihnen rate. Tztztztztz...]

Auf das mit dem Augenrollen kommen wir gleich noch mal.

Jetzt erst mal zu dem, was Sie bitte künftig im Ohr und im Sinn und Gedächtnis haben zum Stichwort “Autoverglaser” und “Steinschlag”. Nämlich die Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln. Das hat in einem am 12. Oktober 2012 verkündeten und heute veröffentlichtem Urteil entschieden, dass ein Autoverglaser bei Reparatur von Steinschlagschäden seinen Kunden keinen verdeckten, der Versicherung verschwiegenen Nachlass in Höhe der Kasko-Selbstbeteiligung einräumen darf. Im konkreten Fall hatte der Autoverglaser Kunden gegen das Versprechen, für 12 Monate einen Werbeaufkleber auf ihrer Windschutzscheibe befestigt zu lassen, einen Betrag in Höhe der Selbstbeteiligung vergütet. Gegenüber dem Kasko-Versicherer rechnete der Autoverglaser die (an ihn abgetretenen) Ansprüche aus der KfZ-Kaskoversicherung so ab, als habe der Kunde die Selbstbeteiligung von 150,00 Euro tatsächlich gezahlt.

Gegen diese Praxis hatte ein Versicherungsunternehmen auf Unterlassung, Auskunft, Feststellung der Schadensersatzpflicht und Ersatz der Abmahnkosten geklagt ...

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