Social Media, die Interessenvertretung und das Recht…

…ist das Motto, unter der eine neue Beitragsreihe in der Fachzeitschrift “Computer und Arbeit” (CuA) steht.

Im Rahmen der von mir verfassten mehrteiligen Darstellung sollen die wesentlichen rechtlichen Problemfelder vorgestellt werden, die sich speziell im Zusammenhang mit der Nutzung sozialer Netzwerke durch Unternehmen und ihre Mitarbeiter sowie – last but not least – auch die Belegschaftsvertretung selbst – ergeben.

Der 1. Teil ist in der Oktober-Ausgabe 2012 der CuA erschienen. Er gibt zunächst einen einführenden Überblick:

Das „Social Web“ und die Kolleginnen und Kollegen – eine grenzenlose Herausforderung für den Betriebs- und Personalrat?

Die Feststellung, dass die vielfältigen neuen elektronischen Kommunikationskanäle, sozialen Netzwerke und sonstigen Online-Communities – zusammenfassend meist mit den Schlagworten „Social Media“ oder „Web 2.0“ versehen – mittlerweile unter den verschiedensten Aspekten einen starken praktischen Einfluss auf die Arbeitswelt haben, ist inzwischen fast eine Plattitüde.

Erlauben doch einer aktuellen Studie zufolge, die der IT-Branchenverband Bitkom kürzlich veröffentlicht hat, inzwischen fast 60% der deutschen Unternehmen ihren Mitarbeitern die private Nutzung der Internetzugänge am Arbeitsplatz, etwa um Webseiten zu besuchen, Netzwerke zu pflegen oder private E-Mails zu lesen.[i]

Zwar ist dieser Studie zufolge andererseits auch in fast jedem dritten Unternehmen das private Surfen strikt untersagt. Das besagt allerdings noch nicht, dass es nicht trotzdem täglich geschieht. Die Praxis zeigt immer wieder, dass tatsächlich oft das Gegenteil im Büro gelebt wird.

Und in immerhin 11% der Unternehmen gibt es gar keine klaren Regelungen ...

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