Repressive Toleranz

Als ich am Sonntag Jörg Kachelmann bei "Günther Jauch" gesehen habe, fiel mir ein schöner Ausdruck wieder ein. Der Philosoph und Soziologe Herbert Marcuse hat ihn einst in den sechziger Jahren geprägt und die Studentenbewegung hat ihn übernommen. Aktuell ist er etwas aus der Mode gekommen, zu Unrecht, wie ich finde. Der Begriff lautet "Repressive Toleranz" Repressive Toleranz bezeichnet eine Einstellung, die nicht zwischen richtig und falsch unterscheidet, sondern einfach alles geschehen lässt. Repressive Toleranz unterdrückt nicht aktiv, wohl aber passiv - indem sie Unrecht im Namen falsch verstandener Weltoffenheit geschehen lässt, und sich auch noch gut fühlt dabei; eine vorsätzliche Täterschaft durch Unterlassen sozusagen. Was das mit Günther Jauch zu tun hat, kann man schön bei Stefan Niggemeier nachlesen ...Zum vollständigen Artikel


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