Kommentar: Kosten und Nutzen der Energiewende fair verteilen

Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Spätestens mit der Bekanntgabe der neuen EEG-Umlage dominiert die Kostendebatte die energiepolitische Diskussion. Dabei wird aber immer wieder übersehen, dass die Strompreise nicht auf Grund des Ausbaus der Erneuerbaren Energien steigen (von der Steigerung um 1,7 Cent auf 5,277 trägt der Zubau der Erneuerbaren Energien lediglich 0,5 Cent bei), sondern wegen Sonderfaktoren, die Schwarz-Gelb eingeführt hat und auf Grund steigender Beschaffungskosten für fossile Rohstoffe. Um nun aber auf die gestiegene EEG-Umlage zu reagieren, hat die Grüne Bundestagsfraktion gestern zwei Anträge beschlossen, die die Kosten einschränken und diese fairer verteilen würden. Wenn der politische Wille von Schwarz-Gelb da wäre, könnten alleine bei der EEG-Umlage die Kosten stark abgeschmolzen werden. In dem Antrag „Kosten und Nutzen der Energiewende fair verteilen“ fordert die Grüne Fraktion, dass die Ausnahmeregelung für die Industrie auf das Niveau von 2009 zurück geschraubt werden. Ziel muss es sein, nur die Unternehmen auszunehmen, die auch wirklich im internationalen Wettbewerb stehen. Außerdem sollen die privilegierten Unternehmen mit 0,5 ct/kWh EEG-Umlage auch einen stärkeren Beitrag als bisher zahlen, weil diese massiv vom sinkenden Börsenstrompreis durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien profitieren. Darüber hinaus sollten preistreibende Regelungen im EEG, wie die Markt- und Managementprämie abgeschafft werden und dieLiquiditätsreserve bei drei Prozent des EEG-Umlagevolumens belassen werden ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK