Vermieter führte als Kündigungsgrund dem Mieter gegenüber berufliche Zwecke an

In folgendem Fall ging es um einen Vermieter, in dessen Besitz eine Wohnung war, die er jedoch vermietet hatte. Er beschloss, die Wohnung für rein berufliche Zwecke zu nutzen und kündigte daher das Mietverhältnis mit dem Mieter. Der BGH hatte darüber zu entscheiden, ob hierbei ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses vorliegt.

Vermieter will vermietete Wohnung beruflich nutzen

Konkret kündigte der Vermieter den Mietern die Wohnung und erklärte ihnen schriftlich, dass seine Frau die Wohnung künftig als Anwaltskanzlei nutzen will. Die Mieter weigerten sich aber, die Wohnung zu verlassen und stellten sich in der Kündigungssache quer. Sie machten Härtegründe geltend. Zunächst klagte der Vermieter deswegen vor dem Amtsgericht und nachdem das keinen Erfolg hatte vor dem Landgericht. Vor dem BGH hatte seine Revision schließlich Erfolg.

BGH: Beruflich vorgesehene Nutzung wiegt gleich schwer wie Eigenbedarf

Der BGH erklärte, es könne ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses (§ 573 Abs ...

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