Facebook-Party: Randale nach verbotener Facebook-Party

Die Polizei in Magdeburg verhinderte erneut eine Facebook-Party. Eine junge Frau hatte versehentlich auf der allseits bekannten Social Media Plattform die Einladung für ihre Feier öffentlich gemacht. Da von Krawallen und Ausschreitungen ausgegangen wurde, hatte die Polizei die Veranstaltung vorsorglich untersagt. Die trotzdem erschienenen Gäste wurden abgewiesen.

Daraufhin zogen rund 500 Partygäste in die Innenstadt und griffen die Polizei mit Steinen und Flaschen an. Mehrere Streifenwagen wurden beschädigt, ein Polizist wurde leicht verletzt. Bereits in anderen Städten kam es durch unfreiwillige Facebook-Partys zu Ausschreitungen.

Immer noch ist es umstritten, wer für einen durch eine unverschuldete Facebook-Party verursachten Schaden haftet.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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