Wie eine Zigarettenpause 300.000 Patienten schädigt

Wir schreiben in diesem Blog häufig über die fehlende Datenschutzsensibilität von großen Medienkonzernen wie facebook, Google und Co. Kürzlich haben wir erst hier über das Verschwinden zweier unverschlüsselter mobiler Festplatten in Kanada berichtet. Dann verschwand eine Steuersünderdatei und wir berichteten über die Möglichkeiten von Transportsicherungen und der sog. “Security Breach Notification” (der Informationspflicht bei unrechtmäßiger Kenntniserlangung von Daten gemäß §42a BDSG).

Verschwundene Patientendaten

Das Krankenhaus Mittelbaden gehört wohl und leider nicht zu unseren Lesern, denn diesem sind schlappe 300.000 Datensätze mit sensiblen Patientendaten abhanden gekommen.

Das Krankenhaus veröffentlichte auch eine entsprechende Mitteilung nach §42a BDSG, in der zum Sachverhalt und den betroffenen Daten ausgeführt wird:

Im Kreiskrankenhaus Rastatt, Baden-Württemberg, wurden am Mittwoch, den 19.09.2012, zur Archivierung vorgesehene Datensicherungsbänder durch eine bislang unbekannte Person entwendet. Die Datensicherungsbänder konnten trotz intensiver Bemühungen bis heute nicht zurückerlangt werden. Der Vorfall ist dem Kreiskrankenhaus Rastatt am 27.09.2012 bekannt geworden.

Betroffene Daten: Betroffen sind Daten der Patienten des Kreiskrankenhauses Rastatt, sowie des Medizinischen Versorgungszentrums der Klinikum Mittelbaden (MVZ) GmbH, jeweils Engelstraße 39, 76437 Rastatt.

Art der Daten: Betroffen sind alle im Rahmen der Behandlung bzw. des Aufenthalts in den genannten Häusern angefallenen und erfassten Daten, somit Namen, Adressen, Kontaktdaten, Geburtsdaten, Befunde, ärztlicher Briefwechsel, klinikinterner Schriftwechsel und dergleichen.

Wie kam es aber nun zu dem Verlust ...

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