Verkehrsstrafrecht: Behörde droht nach Facebook-Post mit MPU

In Peine hat die Polizei direkt hinter einem festinstallierten Blitzer eine mobile Radarkontrolle durchgeführt. Dieses Vorgehen wurde auch auf einer Facebook-Seite öffentlich gemacht. Daraufhin kommentierte eine 24-Jährige, dass sie die Radarfalle am liebsten mit Eiern bewerfen würde.

Dies ließ den Landkreis Peine an der Verkehrstauglichkeit der Frau zweifeln. Deswegen erhielt die junge Frau umgehend Post des Landkreises. Im Schreiben wird ihr vorgeworfen, dass ihre Äußerung ein Konfliktpotenzial offenbare, das als Führerin eines Kraftfahrzeuges nicht angebracht sei.

Zusätzlich drohte die Behörde mit einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU), wenn weitere Auffälligkeiten festgestellt werden würden. Mittlerweile konnte die Sache jedoch aufgeklärt werden.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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