Kein Betreuungsunterhalt für die zukünftige Frau Professorin

Die geschiedene Ehefrau (promovierte Kunsthistorikerin), die das am 19.12.1998 geborene gemeinsame Kind der Parteien betreut, arbeitete halbschichtig als Universitätsangestellte. Bereits vor der Ehe hatte die Beklagte ein Habilitationsverfahren begonnen, welches sie nach der Scheidung fortsetzte. Das Kind besucht ganztags eine Schule mit zusätzlichen Betreuungsangeboten.

Sie begehrt Betreuungsunterhalt, um ihre Habilitation fortzusetzen.

Abgelehnt.

Da das Kind fremdbetreut wird, kam eine Verlängerung des Betreuungsunterhalts aus kindbezogenen Gründen nicht in Betracht.

Zu prüfen war nur, ob elternbezogene Gründe der Ausweitung der Erwerbsobliegenheit der Frau entgegenstehen. Der BGH verneint dies

Er betont, dass insofern die dem betreuenden Elternteil zugemutete Berufstätigkeit neben dem nach der Fremdbetreuung verbleibenden Anteil an Erziehungs- und Betreuungsaufgaben zu keiner überobligatorischen Belastung führen dürfe ...

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