Irreführende Werbung: Juristisches Online-Portal von Presse empfohlen

Es macht einen Unterschied, ob die Redaktion eines renommierten Verlages ein juristisches Portal zu Recherchezwecken nutzt oder, ob sie dieses ausdrücklich empfiehlt. Fehlt es an letzterem, so darf nach Ansicht des Oberlandesgerichts Frankfurt hiermit auch nicht geworben werden.

Ein Online-Portal, welches sich an rechtssuchende Verbraucher und Unternehmen richtet, hatte damit geworben, dass es von einem Verlag empfohlen werde. Tatsächlich nutzte dieser zwar den Service der kostenlosen Urteilsdatenbank, sprach jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Empfehlung aus.

Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main handelt es sich hierbei um irreführende Werbung. Äußerungen Dritter hätten in der Werbung eine besondere Bedeutung. Sie wirkten objektiv und würden daher nicht nur ernst genommen, sondern im Allgemeinen höher bewertet als die eigenen Äußerungen des Werbenden ...

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