“OP – Groschengrab oder Profitcenter? Sie haben es in der Hand”

Hübscher Titel, n’est-ce pas? Honi soit qui mal y pense.

Und gar schlussfolgert. Von Titel auf Programm. Also Programm des chirurgischen Denkens und Verhältnisses zum Wirtschaftsobjekt, zur biologischen Ressource Mensch.

Tztztztz…. sowas dürfen SIE nicht mal denken! Nur weil es der Titel des heutigen Kongresses für Chirurgen in Bamberg ist.

Neckisch auch, was Sie als allererstes zu sehen bekommen, wenn Sie die PDF öffnen, die Sie zur Veranstaltungshomepage für Programm, Referenten, Anmeldung etc führt.

Lassen Sie sich im Programm nicht irritieren von Vortragsthemen wie “Bedeutung der Sterilisation für die Profitabilität des OP`s” oder “Einfluss der Aufgabenverteilung (CTA) im OP – Auf die Profitabilität”.

Irgendwo kommt der Patient sicher vor. Wenigstens ein Mal das Wort “Patient”. Vielleicht im Einladungstext? Lesen wir doch mal:

“In allen operativ tätigen Kliniken und Einrichtungen stellt der Operationsbereich das Herzstück zur Erbringung der sog. Hauptleistung dar, welche in der Regel auch die DRG und damit die Erlöse triggert. Gleichzeitig ist der Operationsbereich neben der Intensivstation in der Regel der teuerste Bereich eines Krankenhauses. Zur optimalen Nutzung haben in den zurückliegenden Jahren an den meisten Kliniken zahlreiche organisatorische Veränderungen stattgefunden, die in der Regel auf eine verbesserte Saalauslastung hinzielen und neben fest zugewiesenen Saalkontingenten auch eine flexible interdisziplinäre Nutzung vorsehen.

Gerade in dieser Situation stellt die zunehmende fachliche Spezialisierung besondere Herausforderungen an den Personaleinsatz. Zur Reduktion der Personalkosten werden Aufgabenumverteilung und Einsatz weiterer Berufsgruppen im OP immer wieder diskutiert, der negative Einfluss auf die Nachwuchsausbildung jedoch oft übersehen ...

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