Keine Rückwirkungsfiktion beim zweiten Pflichtverteidiger

Eine teleologisch begründete, reduzierende Auslegung von § 48 V RVG hat das OLG Hamburg im Beschluss vom 17.09.2012 – 3 Ws 93/12 vorgenommen. Weil der Pflichtverteidiger wegen eines Bruchs des rechten Handgelenks vorübergehend bei der Erstellung von Mitschriften oder dem Schnellzugriff auf Verfahrensakten während der Hauptverhandlung behindert war, ansonsten aber an der Hauptverhandlung teilnehmen konnte, hatte das Gericht einen zweiten Pflichtverteidiger ...

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