Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 – Pflicht oder Kür?

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Wie man mit Energie auf ressourcenschonende Weise umgeht, ist nicht erst ein Thema, seit die Reaktorkatastrophe von Fukushima den Ausstieg aus der Kerntechnik angestoßen hat. In Politik und Medien wird im Moment allenthalben über die Zukunft der Energieversorgung diskutiert. Die Diskussion aber, was daraus aber für die praktische Umsetzung in den Unternehmen folgt, ist noch ganz am Anfang.

Ein Thema, über das sich vor allem energieintensive Unternehmen jetzt oder bald Gedanken machen müssen, ist das Energiemanagement. Wer nämlich Vergünstigungen durch die besondere Ausgleichsregelung nach den §§ 40 ff. des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beantragen will, muss eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 oder EMAS nachweisen. Auch für den Spitzenausgleich nach dem Energie- und Stromsteuergesetz muss ab 2013 mit der Einführung eines Energie- bzw. Umweltmanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 bzw. EMAS begonnen werden. Ab 2015 ist für den Spitzenausgleich ein bereits installiertes Energie- bzw. Umweltmanagementsystem erforderlich, das die Erreichung bestimmter Energieminderungsziele gewährleistet.

Die DIN EN ISO 50001, die seit April 2012 die früher geltende DIN ISO 16001 abgelöst hat, zielt darauf ab, die energiebezogene Leistung eines Unternehmens kontinuierlich zu verbessern. Sie enthält Vorgaben, wie ein Energiemanagementsystem eingeführt, verwirklicht, aufrechterhalten und verbessert werden kann, mit dem Energieeinsatz und -verbrauch kontrolliert werden kann – einschließlich der Messung, der Dokumentation und des Berichtswesens, der Auslegungs- und Beschaffungspraxis für Einrichtungen, Systeme, Prozesse und Personal, die zur energetischen Leistung beisteuern ...

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