OLG Frankfurt a.M.: Irreführung Werbung mit angeblicher Presse-Empfehlung

Wirbt ein Internet-Portal, dass es von einem bekannten Presserzeugnis empfohlen wird, ist diese Werbung irreführend, wenn das Presseerzeugnis lediglich die Dienstleistungen des Portals nutzt (OLG Frankfurt a. M., Urt. v. 09.08.2012 - Az.: 6 U 91/12).

Das verklagte Online-Anwaltsportal warb mit der Äußerung, es werde von einem ein rennomierten Presseerzeugnis empfohlen. In Wirklichkeit nahm der Verlag lediglich die angebotene Urteilsdatenbank der Beklagten in Anspruch.

Die Frankfurter Richter stuften dies als klare Irreführung ein.

Äußerungen Dritter hätten in der Werbung eine besondere Bedeutung. Sie wirkten objektiv und würden daher nicht nur ernst genommen, sondern im Allgemeinen höher bewertet als die eigenen Äußerungen des Werbenden.

Im vorliegenden Fall werde zwar keine Aussage eine „Dritten“ veröffentlicht ...

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