“Der erste Pfeil aus dem Köcher”: Das Märchen aus der Provinz darf nicht mehr verkauft werden. Neues über Kachelmann

Jörg Kachelmann im Jahr 2008, Foto: René Mettke

Da wollte der Jörg Kachelmann gemeinsam mit seiner Frau Miriam rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse schnell noch seine Abrechnung mit der Justiz auf den Markt schmeißen, und dann das: Nach übereinstimmenden Medienberichten, unter anderem auch durch das Hamburger Abendblatt, darf Deutschlands bekanntester (Ex-)Wettermoderator sein gerade aufgelegtes Buch mit dem Titel “Recht und Gerechtigkeit – Ein Märchen aus der Provinz” in der bislang vorliegenden Fassung nicht weiter verkaufen, weil darin der vollständige Name seiner Ex-Geliebten Claudia D., die ihn der Vergewaltigung bezichtigt hatte, genannt wird. Das Landgericht Mannheim hat nämlich auf Antrag der Frau eine einstweilige Verfügung gegen den Heyne-Verlag erlassen, der das Buch herausgebracht hat. Offensichtlich sieht das Gericht in der vollen Namensnennung eine Verletzung von Persönlichkeitsrechten der Antragstellerin. Kachelmann war im vergangenen Jahr - ein jeder weiß es – nach einem monatelangen skandalträchtigen Prozess, in dem sich die Justiz wohl kaum mit Ruhm bekleckert hat, aus meiner Sicht zu Recht vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden, weil ein Tatnachweis jedenfalls nicht zu führen war.

In dem Buch bestreitet Kachelmann dem Vernehmen nach erneut den Vorwurf der Vergewaltigung und rechnet mit der Justiz, die ihn über längere Zeit rechtswidrig inhaftiert hatte, ab ...

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  • Kachelmann-Buch darf nicht mehr verkauft werden

    abendblatt.de - 5 Leser - Schwetzingen. Das Buch von Jörg und Miriam Kachelmann "Recht und Gerechtigkeit" darf nicht weiter verkauft werden. Die Rechtsanwälte von Kachelmanns ehemaliger Geliebten Claudia D. erwirkten eine einstweilige Verfügung gegen das Buch. Das Landgericht Mannheim habe dem Antrag mit Beschluss vom Mittwoch stattgegeben, teilten die Anwälte der Frau, ...

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