Auslagenpauschale – Ist eine generelle Zuerkennung in einem Schadensfall möglich, ohne dass die getätigten Aufwendungen dargelegt werden?

Verlangt ein Geschädigter nach einem Schadensfall als Ersatz für die im Zusammenhang mit der Schadensabwicklung entstandenen Aufwendungen eine Auslagenpauschale gemäß § 249 Abs. 2 Satz 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB ), kann der Richter die Höhe dieses Schadensersatzanspruchs nach § 287 Zivilprozessordnung (ZPO) schätzen. Für die Schadensschätzung nach dieser Vorschrift benötigt er als Ausgangssituation aber greifbare Tatsachen, die der Geschädigte im Regelfall im Einzelnen darlegen und beweisen muss. Eine völlig abstrakte Berechnung des Schadens, auch in Form der Schätzung eines „Mindestschadens“, lässt § 287 ZPO grundsätzlich nicht zu. Festgestellt sein muss, welche Telefonate, Briefwechsel oder Fahrtkosten die Abwicklung des Schadens erfordert hat ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK