Schatz, was hast du denn so verschwendet?

Nach der Neufassung des § 1379 müssen sich die Beteiligten nicht mehr nur Auskunft über den Bestand des Vermögens, sondern Auskunft insoweit erteilen, soweit es für die Berechnung des Vermögens maßgeblich ist.

Also wird auch Auskunft auch über die Handlungen des § 1375 II BGB (Übermaßschenkungen, Verschwendung, illoyale Handlungen) geschuldet, denn auch diese sind für die Berechnung des Vermögens maßgebend.

Entgegen einer in der Literatur vertreten Auffassung, wonach der Auskunftsberechtigte als Anspruchsvoraussetzung keine konkreten Anhaltspunkte für ein unter § 1375 II 1 BGB fallendes Handeln des Auskunftspflichtigen darlegen müsse, hat der BGH (wie bereits hier vorausgesagt) jetzt klargestellt, dass es - wie bislang zu § 242 BGB - eines Vortrages des Auskunftsberechti ...

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