Sachverständigenkosten bei Bagatellschäden und Stundenverrechnungssätze bei älteren Unfallfahrzeugen

Aufgrund der offensichtlich weiterhin auftretenden Unsicherheiten bei der Abrechnung von Haftpflichtschäden wird auf eine mittlerweile rechtskräftige Entscheidung des Amtsgerichts München vom 28.09.2012 (322 C 793/11) hingewiesen, die die zum Teil anerkannten Grundsätze im Zusammenhang mit der sog. „Bagatellschadensgrenze“ und den „Stundenverrechnungssätzen“ im Haftpflichtschadensfall erneut bestätigt.

Ausgangspunkt der gerichtliche Auseinandersetzung war ein Auffahrunfall, der durch ein plötzliches Zurücksetzen eines VW Golf an den Stoßfänger eines mittlerweile 14 Jahre alten Ford Escort einer Münchener Autofahrerin entstand.

Nach Einholung eines durch einen Sachverständigen erstellten Schadengutachtens zahlte die gegnerische Haftpflichtversicherung nach einer entsprechenden Anspruchsbezifferung jedoch nur einen gekürzten Reparaturkostenbetrag, während ein Ausgleich der Sachverständigengebühren vollständig unterblieb.

Eine daraufhin erhobene Leistungsklage hatte jedoch nur teilweise Erfolg ...

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