Litigation-PR ist Reputationsmanagement

Die Medienberichterstattung über Gerichtsprozesse oder andere juristische Auseinandersetzungen folgt eigenen Spielregeln: Aus der Perspektive der Journalisten zählt eine gute Geschichte – nicht die Rechtsfindung. Nicht selten wird daher ausführlich über einen Verdacht, eine Verhaftung, eine Anklage oder einen Prozessauftakt berichtet. Und wenn nach Wochen oder Monaten die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit bereits erlahmt ist, wird der Freispruch oder die Einstellung des Verfahrens nur noch in einer kleinen Notiz vermeldet. Die Berichterstattung in den Medien kann dazu führen, dass der Angeklagte zwar im Gerichtssaal freigesprochen wird, aber in der öffentlichen Meinung verurteilt bleibt.

Wegen dieser Gesetzmäßigkeit hat prozessbegleitende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Litigation-PR, ihre Berechtigung – wenn und soweit sie als Reputationsmanagement verstanden wird. Sie kann und soll dazu führen, die gegebenenfalls zu Unrecht beschädigte Reputation eines Menschen oder eines Unternehmens in der Öffentlichkeit wieder herzustellen ...

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