Bisphénol A : le Sénat adopte l’interdiction dans les contenants alimentaires

In Frankreich soll der Giftstoff Bisphénol A ab Mitte 2015 aus sämtlichen Lebensmittel-Verpackungen verbannt werden (siehe Bericht hier: “Bisphénol A : le Sénat adopte l’interdiction dans les contenants alimentaires”). Für Verpackungen von Nahrungsmitteln für Kleinkinder soll das Verbot bereits ab dem kommenden Jahr gelten. Eine entsprechende Gesetzvorlage verabschiedete gestern der französische Senat in Paris. In Babyfläschchen ist die Chemikalie bereits seit Mitte vergangenen Jahres EU-weit verboten. Im Oktober 2011 bereits hatte die französische Nationalversammlung für ein Verbot der Chemikalie schon ab 2014 gestimmt. Nun wurde das Verbot auf Juli 2015 verschoben, weil die Industrie mehr Zeit zur Umstellung benötige. Die Nationalversammlung wird sich nun noch einmal mit dem Gesetz befassen, bevor es endgültig verabschiedet werden kann.

Bisphenol A ist in Plastikbehältern, aber auch in der Kunststoffbeschichtung von Konservendosen beispielsweise enthalten. Studien zufolge können schon kleinste Dosen des Stoffes über einfachen Hautkontakt in den Organismus gelangen kann und Gesundheitsschäden verursachen. Die Chemikalie wirkt ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen und beeinflusst Fortpflanzung und Gehirnentwicklung. Forscher fanden zudem Indizien dafür, dass sie die Reifung des Gehirns von Ungeborenen und Kleinkindern irreversibel schädigt.

In Deutschland darf seit 1. Juni 2011 in Deutschland kein Babyfläschchen mehr verkauft werden, bei dessen Herstellung Bisphenol A verwendet wurde. Das BMELV erklärt dazu, zwar lägen die Mengen an Bisphenol A, die von der Bevölkerung in Deutschland mit der Nahrung aufgenommen werden, in allen Altersgruppen deutlich unter dem festgelegten Grenzwert ...

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