Beim Followerkauf lieber nicht den Anwalt fragen

Juristen, die etwas zu Social Media zu sagen haben, gelten gemeinhin als Spielverderber. Manchmal können sie (und wir) aber auch nicht anders. Nämlich dann, wenn das Gesetz keinen Ausweg zulässt, um sich mit dem erwünschten Vorhaben noch auf legalem Terrain zu bewegen. Dazu gehört zuweilen der Kauf von Fans oder Followern. Spiegel Online zeigt uns heute, wie einfach es geht. Und nebenbei: wie sich die Beteiligten bei diesem Spiel rechtlich riskant verhalten.

So wird in dem Artikel über Firmen berichtet, die die jeweilige Social Media-Präsenz durch einen „Boost“ von Fans oder Followern erheblich aufwerten. Das Thema hatten wir schon mehrfach beleuchtet und konstatiert, wie – zuweilen selbst bei den Gerichten – das Unrechtbewusstsein ausgebildet ist. Nämlich allzu oft gar nicht.

Ein Blick ins Gesetz löst den Fall. In § 4 Nr. 3 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) heißt es:

„Unlauter handelt insbesondere, wer

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