Die Unterbringung eines Hundes bei einem Bekannten

Für den Erlass einer einstweiligen Verfügung muss ein dringender Grund vorliegen. Das Wohl eines Hundes ist dafür kein Kriterium. Auch eine nach einem geplanten Umzug erhöhte Schwierigkeit einer gerichtlichen Geltendmachung genügt für die Dringlichkeit nicht.

Mit dieser Begründung hat das Amtsgericht München den Erlass einer einstweiligen Verfügung in dem hier vorliegenden Fall einer Hundehalterin abgelehnt, die so wieder in den Besitz ihres Hundes gelangen wollte. Die Münchnerin brachte Anfang 2012 ihren Hund zu ihrem Vater, da sie kurz zuvor ein Kind zur Welt gebracht hatte. Dort sah ihn eine Bekannte. Diese meldete sich bei der Hundebesitzerin und bot an, den Hund bei sich aufzunehmen. Diese war damit einverstanden, dass der Hund für 14 Tage bei der Bekannten untergebracht wurde. Als sie dann den Hund wieder zurückhaben wollte, um zu testen, ob dieser sich mit dem Säugling verträgt, gab die Bekannte den Hund nicht mehr heraus. Ja, sie gab sogar an, nach Berlin ziehen zu wollen und den Hund mitzunehmen.

Darauf hin beantragte die Hundebesitzerin beim Amtsgericht München eine einstweilige Verfügung ...

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