Vereinfachung des Reisekostenrechts

Der Gesetzentwurf zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts (17/10774) von CDU/CSU und FDP ist am Montag, 22. Oktober 2012, zusammen mit einem Antrag der Linksfraktion (17/5525), die Verlustverrechnung einzuschränken, um Steuereinnahmen sicherzustellen, Gegenstand eines öffentlichen Fachgesprächs des Finanzausschusses unter Vorsitz von Dr. Birgit Reinemund (FDP)

Die Koalitionsfraktionen planen Vereinfachungen bei den Fahrtkosten, den Verpflegungsmehraufwendungen und den Übernachtungskosten. Bei den Pauschalen für Verpflegungskostenmehraufwendungen soll an die Stelle der dreistufigen eine zweistufige Staffelung der Pauschalen treten.

Für den An- und Abreisetag bei einer mehrtägigen auswärtigen Tätigkeit soll dann eine Pauschale von jeweils zwölf Euro als Werbungskosten berücksichtigt werden. Die bisherige Prüfung von Mindestabwesenheitszeiten entfällt.

An Tagen, an denen ein Arbeitnehmer 24 Stunden von seiner Wohnung abwesend ist, bleibt die Pauschale nach dem Willen der Koalition bei 24 Euro. Auch bei Dienstreisen ohne Übernachtung solle die Pauschale zwölf Euro bei einer Abwesenheit von mindestens acht Stunden betragen ...

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