fristlose Kündigung wegen Äußerung auf Facbook-Profil

Vor der 3. Kammer des LAG Hamm (Vorsitzender: Peter Schmidt) wird am 10.10.2012 ein Rechtsstreit verhandelt, dem folgender Sachverhalt zugrunde liegt: Der Kläger absolvierte eine Ausbildung zum „Mediengestalter Digital und Print“ bei dem Beklagten, der Internetdienstleistungen anbietet und unter anderem Facebook-Profile für Kunden erstellt. Auf dem privaten Facebook-Profil des Klägers befindet sich unter der Rubrik „Arbeitgeber“ die folgende Eintragung: "Arbeitgeber: menschenschinder & ausbeuter Leibeigener - Bochum daemliche scheisse fuer mindestlohn – 20 % erledigen" Der Beklagte nahm das zum Anlass, eine fristlose Kündigung auszusprechen. Er betrachtet die Eintragung als Beleidigung. Der Kläger erhob Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht. Er beruft sich auf sein Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Äußerung sei übertrieben und lustig gemeint ...Zum vollständigen Artikel


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