Der Rechenfehler im Rentenbescheid

Wird aufgrund eines Rechenfehlers im Rentenbescheid ein zu hoher Betrag angegeben und ein Vertrauen des Empfängers in die Höhe der Zahlung ist nicht schutzwürdig , kann dieser Bescheid für die Zukunft zurückgenommen werden.

Das hat das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz in dem hier vorliegenden Fall eines Rentners entschieden, dem die um 1000 Euro zu hoch bewilligte Rentenzahlung nach gut einem Monat korrigiert worden ist. Dem Kläger war zunächst eine monatliche Rente von rund 2.300,00 € bewilligt worden. Gut einen Monat später wurde, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Rente falsch berechnet worden war, die Höhe auf den zutreffenden Betrag von rund 1.300,00 € korrigiert. Der Kläger wehrte sich gegen die Herabsetzung der Rente und machte geltend, seine Frau habe im Monat der ersten Bewilligungsentscheidung wegen der zugesprochenen Rente bei ihrem Arbeitgeber eine Verringerung der Arbeitszeit auf 50% beantragt und diesem Antrag sei entsprochen worden ...

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