Da war doch mal eine Aschewolke…..

…eines Vulkans, die einige Flüge lahmlegte. So auch die eines Klägers und seiner Ehefrau, der nun den BGH beschäftigt. Er buchte am 23. August 2008 über das beklagte Reisebüro (Beklagte) für seine Ehefrau und sich eine von dem am Verfahren als Streithelferin beteiligten Kreuzfahrtunternehmen veranstaltete Karibik-Kreuzfahrt, die im April 2010 stattfinden und für die das Schiff in Fort Lauderdale/USA ablegen sollte. Am 27. Mai 2009 buchte er neben weiteren Leistungen im Zusammenhang mit der Reise ebenfalls über die Beklagte Lufthansa-Flüge nach und von Fort Lauderdale.

Wegen des im April 2010 aufgrund der Vulkanaschewolke angeordneten Flugverbots konnte der Kläger das Schiff nicht erreichen. Er kündigte daher den Vertrag über die Kreuzfahrt einen Tag vor Beginn. Dadurch fielen Stornogebühren in Höhe von 90 % des Reisepreises an, die die Beklagte der Streithelferin erstattet hat.

Der Kläger verlangt von der Beklagten die Rückzahlung seiner Anzahlung auf den Reisepreis sowie Ersatz seiner vorgerichtlichen Anwaltskosten. Die Beklagte fordert im Wege der Widerklage die Erstattung der an die Streithelferin gezahlten Stornogebühren ...

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