“400 EUR Jobs” (Minijobs) – Was ist hier bei der Sozialversicherung zu beachten?

Nach einer im April 2001 veröffentlichten Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) müssen sich rund 25 Prozent der Erwebstätigen derzeit mit einer “geringfügigen Entlohnung” zufrieden geben. Die Zahl der sog. “Minijobber” ist demnach seit Herbst 2003 von 5,75 Millionen um 27 Prozent auf 7,31 Millionen gestiegen.

Wer sind eigentlich die Minijobber? Es sind überwiegend Frauen, die 400 EUR Jobs innehaben. 68 Prozent der Minijobs und 85 Prozent aller Teilzeitarbeitsplätze wurden laut BA-Statistik im Jahr 2010 von Frauen ausgeübt. Leider ist es oft so, dass die Unwissenheit oder Unerfahrenheit weniger qualifizierter Menschen ausgenutzt wird und Minijob im Verhältnis viel zu viele Arbeitsstunden ableisten müssen. Minijobber verdienen laut einer Statistik aus dem Jahr 2010 im Durchschnitt ca. 7,50 EUR in der Stunde, während vergleichbare Vollzeitbeschäftigter 10,00 EUR verdient.

Wo findet man allgemeine Informationen?Wer einen Minijob sucht, sollte daher vorher genau prüfen auf was er sich da einlässt. Infos über 400 EUR Jobs gibt es im Netz in großer Anzahl. Wichtige formale Hinweise erhält man z.B. von der Minijob-Zentrale, der Internetseite der “Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See” oder auch direkt über die Internetseite der “Bundesagentur für Arbeit”.

Aber wie ist das mit der Sozialversicherung? Minijobs sind sozialversicherungsfrei, das heißt, sie begründen keinen eigenen Sozialversicherungsschutz ...

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