Namensänderung von Kindern nach Scheidung / Einbenennung

Häufig stellt sich nach dem Auseinandergehen der Eltern infolge der Scheidung das Problem, dass der Nachname des gemeinsamen Kindes nicht mehr dem des es betreuenden gleicht. Die Mutter hat zum Beispiel neu geheiratet und den Namen ihres jetztigen Mannes angenommen.

In solchen Fällen, wird oft der Wünsch an den leiblichen Vater herangetragen, einer "Einbenennung" des Kindes zuzustimmen. Unter "Einbenennung" ist hierbei die Übertragung des von einem Elternteil und einem Stief-elternteil geführten Ehenamens auf ein Kind durch Erklärung gegenüber dem Standesbeamten.

Voraussetzung hierfür ist

--> die Zustimmung des anderen Elternteils oder deren Ersetzung durch das Familiengericht, --> die Zustimmung des Ehepartners, --> die Zustimmung des Kindes, sofern es das fünfte Lebensjahr vollendet hat, --> das Kind lebt im Haushalt der Eheleute, --> die Erklärungen sind vom Standesbeamten öffentlich beglaubigt.

Die Einbenennung hat außer der Namensänderung keine rechtlichen Auswirkungen, insbesondere nicht auf die Verwandtschaftsverhältnisse oder auf Unterhaltspflichten.

Das Familiengericht kann die Einwilligung ersetzen, wenn die Namensänderung "zum Wohl des Kindes erforderlich" ist, § 1618 S.4 BGB ...

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