Betrug: 64-Jähriger erschlich sich 300.000 Euro

In Berlin wird einem 64-Jährigen vorgeworfen, sich als Geschäftsmann ausgegeben und so von mehreren Personen hohe Geldsummen erworben zu haben. Der Mann versprach das Geld gewinnbringend in der Schweiz anzulegen. Tatsächlich nutzte er jedoch die Summen, um sein eigenes Leben zu finanzieren. Insgesamt erschlich sich der Mann so von fünf Personen 300.000 Euro.

Vor dem Amtsgericht lies der Angeklagte durch seinen Strafverteidiger nun ein Geständnis verlesen. Bereits 2004 wurde er vom Amtsgericht Oranienburg zu neun Monaten Haft wegen Betrugs verurteilt. Seit seiner Haftentlassung sei er in finanziellen Schwierigkeiten, erklärte der Angeklagte. Er hätte das Geld zum Leben gebraucht und es sei nichts mehr übrig.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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