AG Königs Wusterhausen: Meinungsäußerung "...schlicht zu faul ist, zu arbeiten" zulässig?

Das AG Königs Wusterhausen (Urt. v. 01.04.2012 - Az.: 20 C 569/11) hatte darüber zu entscheiden, ob die Äußerung "...schlicht zu faul ist, zu arbeiten" zulässig oder eine ehrverletzende Erklärung ist.

Der Kläger verlangte von dem verklagten Rechtsanwalt Schmerzensgeld wegen einer angeblich ehrverletzenden Äußerung. In einem familiengerichtlichen Verfahren äußerte sich der Advokat zu einem Antrag der Lebensgefährtin der Klägerin wie folgt:

"Grund dieses Rechtsstreits insgesamt ist lediglich der Umstand, dass der Lebensgefährte der Antragsstellerin schlicht zu faul ist, zu arbeiten. Diese Realität muss einmal beim Namen genannt werden. Aus diesem Grund ist er stets bemüht, sich anderweitig um Geld zu kümmern. Hierzu gehört es eben auch, die Angehörigen der Antragsstellerin mit völlig ungerechtfertigten Forderungen zu überziehen. Allein schon die Forderung eines ungekürzten Unterhalts i.H.v ...Zum vollständigen Artikel


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