Die merkantile Wertminderung beim KH-Schaden

Merkantile Wertminderung beim Kfz-Haftpflichtschaden

Seit geraumer Zeit kann der Unterzeichner bei der Regulierung von Kraftfahrzeughaftpflichtschäden in Bezug auf die Auszahlung einer merkantilen Wertminderung Probleme bei der Regulierung feststellen. Neben den allseits beliebten Kürzungen der Gesamtreparaturkosten auf Grundlage von Prüfberichten, wird immer wieder die merkantile Wertminderung dem Geschädigten nicht zugesprochen.

So werden meist Standarttexte verwand, die Aussagen, dass eine merkantile Wertminderung aufgrund von lediglich auszutauschenden Schraubteilen nicht zugesprochen werden kann, da kein Eingriff ins Fahrzeuggefüge damit erfolgt sei.

Auch wird die merkantile Wertminderung zum Teil der Höhe nach angegriffen.

Die Versicherungen bzw. die von der Versicherungswirtschaft beauftragten Prüfinstitute begründen dies sehr oft mit der Aussage, dass rechnerisch ein durchschnittlicher Wertminderungsbetrag ermittelt wurde und der im Gutachten angegebene Wertminderungsbetrag überhöht sei.

Aufgrund dieser erheblichen Problematik bei der Regulierung von Wertminderungsbeträgen möchte der Unterzeichner hierzu Stellung nehmen.

Allgemeine Definitionen der Wertminderung:

Wertminderung ist der Wertverlust einer beschädigten Sache. Man unterscheidet bei Kfz-Schäden zwischen der merkantilen und der technischen Wertminderung.

Technische Wertminderung:

Eine technische Wertminderung liegt dann vor, wenn der ursprüngliche Zustand des Fahrzeuges auch bei modernsten und fachgerechten Reparaturen nicht mehr erreicht werden kann. Nach dem heutigen Stand der Technik verbleibt in den meisten Reparaturfällen, in denen eine Reparatur den Fahrzeugwert nicht erreicht, keine technische Wertminderung ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK