Energieversorger für Freiwilligkeit bei „intelligenten Zählern“

Der Bundestag zwingt in den nächsten Jahren ca. 20% der Stromkunden die problematischen „intelligenten Zähler“ auf. Betroffen ist (ohne Wahlrecht), wer

einen Stromverbrauch von über 6000 Kilowattstunden im Jahr hat (z.B. größere Haushalte mit vier und mehr Personen oder mit elektrischer Wärmeerzeugung), neu baut (unabhängig vom Stromverbrauch), Erzeugungsanlagen mit erneuerbarer Energie über sieben Kilowatt Leistung wie zum Beispiel Photovoltaikanlagen betreibt.

Gegen Smart Meters und den Einbauzwang habe ich schon viel geschrieben. Nun schließt sich der Energieversorger Thüga in einer Untersuchung der Kritik teilweise an und fordert:

Aufgrund der zum Teil bereits bestehenden kritischen Diskussionen über Smart Meter sollen die Endkunden die modernen Zähler ablehnen können, falls sie Bedenken hinsichtlich Datenschutz oder möglicher Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk-Strahlung haben.

Schon der Europäische Datenschutzbeauftragte hat in seiner Stellungnahme zu intelligenten Messsystemen Freiwilligkeit empfohlen. Thüga bestätigt, „dass Messsysteme keine Grundvoraussetzung für intelligente Netze sind“.

Außerdem sieht Thüga die Gefahr, „dass die Endkunden zusätzlich zu den Energiekosten mit weiteren zu hohen Entgelten für Messsysteme belastet werden.“ Die Kosten beziffert die Energieversorgung Lohr-Karlstadt auf 260 Euro für den Einbau eines „intelligenten Zählers“ und auf jährlich 35 Euro! (ZfK 09/2012, 2) Ines Hanske von Trendresearch bestätigt: „Die hohen Kosten für Smart Meter und die fehlende Wirtschaftlichkeit ist derzeit die größte Marktbarriere ...

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