BVerwG: Rote Ampel für Inkassotätigkeit einer Steuerberatungsgesellschaft

Während in diesem Verfahren um die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung das BVerwG dem dortigen Steuerberater Grünes Licht gab [ und Sie daraus nun gaaaanz und gaaaar keine Schlussfolgerungen auf die Fussballbegeisterung des entscheidenden Senats des Bundesverwaltungsgerichts ziehen sollten ] und dort die Revision der Steuerberaterkammer Düsseldorf zurückgewiesen hatte, endete das Verfahren im vorliegenden und am gleichen Tag verhandelten und entschiedenen Fall zu Ungunsten des Klägers. Das Bundesverwaltungsgericht lehnte die Zulässigkeit der Ausnahmegenehmigung für Inkassotätigkeit einer Steuerberatungsgesellschaft ab: Ein Steuerberater dürfe nicht gewerblich die Honorarforderungen anderer Steuerberater einziehen (sog. gewerbliches Inkasso).

Die Klägerin, eine Steuerberatungsgesellschaft, wollte als weiteren Unternehmensgegenstand das gewerbliche Inkasso von Honorarforderungen betreiben, die sie sich von anderen Steuerberatern hat abtreten lassen. Ihren Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für diese Tätigkeit lehnte die Beklagte ab, auch Klage und Berufungsverfahren dagegen blieben ohne Erfolg.

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision der Klägerin zurückgewiesen.

Die zusätzliche Inkassotätigkeit sei für einen Steuerberater nicht erlaubnisfrei zulässig ...Zum vollständigen Artikel

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