BVerwG: Grünes Licht für Steuerberater als ehrenamtlicher Geschäftsführer der Borussia VfL Mönchengladbach GmbH

In einem Verfahren gegen die Steuerberaterkammer Düsseldorf beim Bundesverwaltungsgericht wurde (Siehe ausserdem weiteres Verfahren beim Bundesverwaltungsgericht) über die Frage der Vereinbarkeit der Tätigkeit des Klägers als Steuerberater mit der als Geschäftsführer einer als GmbH geführten Profifussballabteilung gestritten und in dieser Woche verhandelt.

Der heute 72 Jahre alte Kläger ist seit 1978 als Steuerberater tätig, zuletzt in einer Steuerberatungsgesellschaft. Seit 1999 war er ehrenamtlicher Vizepräsident von Borussia Mönchengladbach. Nach der Ausgliederung des professionellen und amateurmäßig betriebenen Fußballsports aus dem Verein durch Gründung einer GmbH wurde der Kläger im Mai 2004 neben zwei hauptamtlichen und einem weiteren ehrenamtlichen Geschäftsführer zum weiteren Geschäftsführer bestellt. In dieser Funktion ist er ehrenamtlich mit einem wöchentlichen Zeitaufwand von zwei Stunden tätig. Seinen Antrag, ihm für die GmbH-Geschäftsführung eine Ausnahmegenehmigung befristet bis zum 31. Dezember 2013 gemäß § 57 Abs. 4 Nr. 1 StBerG zu erteilen, lehnte die beklagte Steuerberaterkammer ab ...

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