Kinderwunsch – Kosten und Recht

Die Möglichkeit einer künstlichen Befruchtung wird bei weitem nicht mehr allein von kinderlosen (Ehe-)Paaren in Betracht gezogen, sondern gewinnt auch zunehmend für lesbische Paare und alleinstehende Frauen an Bedeutung.

Die Vielzahl rechtlicher Komplikationen, die sich durch die Zeugung eines Kindes mit Hilfe der Reproduktionsmedizin ergeben können, wird dabei nur allzu oft nicht bedacht.

Die Begrifflichkeiten

Unter Insemination oder auch künstlicher Befruchtung versteht man jede Form der Übertragung eines männlichen Samens in den Genitaltrakt der Frau, die nicht im Wege des Geschlechtsverkehrs erfolgt.

Dabei gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Varianten und Methoden, von denen im Folgenden nur die wichtigsten herausgegriffen werden sollen.

In-vitro-Fertilisation (IVF) oder extrakorporale Befruchtung

„in vitro“ bedeutet auf lateinisch „im Glas“.

Bei der In-vitro-Fertilisation wird demnach die Eizelle der Frau nicht im Körper selbst, sondern außerhalb („im Reagenzglas“) befruchtet und anschließend als Embryo in die Gebärmutter eingepflanzt.

Homologe Insemination

Unter homologer Insemination versteht man die Befruchtung der Frau mit dem Samen ihres Ehemannes oder festen Partners.

Heterologe oder donogene Insemination

Bei der heterologen Insemination wird der Samen eines fremden Spenders verwendet, der nicht in einer Ehe oder Partnerschaft mit der werdenden Mutter lebt.

Da bei der heterologen Insemination der biologische Vater und der soziale Vater nicht identisch sind, bringt diese Methode erhebliche rechtliche und ethische Schwierigkeiten mit sich ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK